Raskopp schießt den TSV eine Runde weiter

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Am vergangenen Wochenende ging die Saison für unsere Erste Herren los. In der ersten Bezirkspokalrunde traf man zuhause auf den TuS Sudweyhe. Mit 2:1 konnte man das Spiel für sich entscheiden. Beide Treffer erzielte Finn Raskopp und sicherte somit den Einzug in die zweite Runde. Hier noch einmal der Bericht der Kreiszeitung:

Finn Raskopp avanciert zum Matchwinner

Wetschens Offensivmann erzielt im Bezirkspokal beim 2:1-Erfolg über TuS Sudweyhe beide Tore

VON MATTHIAS BORCHARDT

Matchwinner mit Doppelpack: Wetschens Offensivmann Finn Raskopp (l.) traf beim 2:1 zweimal. Rechts im Bild Sudweyhes Torschütze Jendrick Meissner. Foto: Borchardt

Wetschen – Er brachte noch zwei Eckfahnen in den Geräteabstellraum, dann stand der Matchwinner Rede und Antwort: Dank zweier Treffer von Finn Raskopp bezwang der TSV Wetschen am Samstag in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals den Bezirksligarivalen TuS Sudweyhe mit 2:1 (0:0). Der 19-jährige Youngster strahlte: „Es ist ein schönes Gefühl, zwei Tore zu schießen. In der Spitze habe ich besser gespielt. Am Ende waren wir einen Tick effektiver.“ Auch Wetschens Trainer Thomas Otte wirkte zufrieden: „Ich bin froh über das Erfolgserlebnis. Wir haben geduldig gespielt und aufgrund der zweiten Halbzeit auch verdient gewonnen.“

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wobei ich uns in der ersten Hälfte besser gesehen habe. Unser Defensivverhalten hat mir schon ganz gut gefallen. Es war durchaus eine ordentliche Partie von uns“, sagte Sudweyhes Trainer Christian Mach. Die Gäste haben bereits nächsten Sonntag, 4. August, die Chance auf Revanche, denn sie erwarten um 15 Uhr den TSV Wetschen zum ersten Punktspiel der Bezirksliga.

Die Gastgeber liefen in der ersten Pflichtbegegnung mit den drei Neuzugängen Tim Becker, Sören Sandmann und Kevin Reinking (alle vom Landesligisten TuS Sulingen) auf. Sie hatten zwar in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, aber die körperlich robusten Sudweyher standen in der Vierer-Abwehrkette mit den Innenverteidigern Jendrick Meissner und Jan-Ove Bäker sicher. So hatte Wetschens Spitze Omar Ceesay einen schweren Stand. Die Gäste setzten in der ausgeglichenen ersten Hälfte den einen oder anderen Nadelstich. So jagte Nachwuchsstürmer Justin Pakleppa den Ball nach einem Konter neben den Kasten (7.). Und der aufgerückte Außenverteidiger Jason-Mark Traemann zielte am langen Pfosten vorbei (38.).

Den Wetschern fehlte vorn die Durchschlagskraft. Lediglich Raskopp hatte bei einem zu kurzen Bäker-Rückpass eine Chance, aber TuS-Keeper Mirko Meyer rettete im letzten Moment (10.). Hinten ließen die Hausherren in der Vierer-Abwehrkette mit den Innenverteidigern Marwin Meyer und Phil Schwierking kaum etwas zu. Es haperte im Spiel nach vorn. „Uns hat die Schnelligkeit gefehlt“, monierte Otte.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte machten die Platzherren mehr Druck. Nach weitem Schwierking-Pass schoss Ceesay neben den Kasten (49.). Nur 60 Sekunden danach tankte sich Moritz Thölke am linken Flügel durch, er bediente in der Mitte Raskopp, der eiskalt zum 1:0 (50.) traf. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: Nach einer Ecke von Malte Pirngruber schraubte sich Meissner in die Höhe, wuchtete den Ball mit dem Kopf zum 1:1 (53.) ins Tor. In der Folgezeit standen die Wetscher in der Defensive gut, besaßen im Spiel nach vorn Vorteile. Nach feinem Zuspiel von Kevin Reinking spitzelte Raskopp die „Pille“ zwar mit dem Fuß zum 2:1 (60.) in den Kasten. Schiedsrichter Till Schierbaum (SV „Friesen“ Lembruch) gab den Treffer aber wegen Abseits nicht – es war eine zweifelhafte Entscheidung. Der letztjährige Tabellenvierte griff weiter an, blieb mit dem quirligen Raskopp gefährlich. Der Offensivmann besaß auch die nächste Möglichkeit, aber er jagte das Spielgerät über den Querbalken (75.).

Das entscheidende Tor leitete Wetschens neuer Kapitän Sören Sandmann ein: Der 29-Jährige steckte den Ball zu Raskopp durch, der 19-Jährige fackelte nicht lange und markierte das 2:1 (85.).